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Many variations of HASA stone oven pizzas baked directly on hot stone.
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HASA GmbH investiert 12 Millionen Euro in Pizzafabrik mit neuer Herstellungstechnologie


10.11.2006, Lebensmittelzeitung

Burg, 9 November Flexibilität kennzeichnet das Unternehmen HASA in Burg. In nur sechs Monaten Bauzeit entstand im vergangenen Jahr für 12 Millionen Euro eines der modernsten Pizzawerke Europas. Hier sollen demnächst rund 50 Millionen Pizzen vom Band laufen. In der neuen Anlage wird erstmals ein spezielles Herstellungsverfahren für Pizza umgesetzt. Wie beim Pizzabäcker wird der Teig lediglich aus den traditionellen Zutaten Mehl, Hefe, Salz, Olivenöl und Wasser zubereitet. Durch eine besonders lange Teigruhe kann auf Zusätze wie Backtriebmittel und gehärtete Fette verzichtet werden. Gebacken wird dann bei 300 Grad auf heißen Natursteinplatten aus den italienischen Alpen. „In Burg wurde diese Methode so zum ersten Mal technisch umgesetzt“, erläutert HASA Geschäftsführer Andreas Czayka.

Eine weitere Besonderheit des Produktionsprozesses ist der Verzicht auf Pfannen. Der Pizzateig wird gezogen, laminiert und läuft dann bis zu 150 Meter durch einen Gärtunnel. Anschließend bekommt die Pizza ihre Form und bleibt frei auf dem Band liegen. „Die Pizza wird nicht wie üblich in der Pfanne zusammen gedrückt, sondern kann dadurch weiter gären“, so Czayka. Die besondere Herstellungstechnik ermöglicht eine große Flexibilität bei der Form und der Größe der Pizza. So bietet HASA dem Handel auch eine Pizza in Herzform an, die zu besonderen Anlässen wie Muttertag oder Valentinstag für Umsatzplus sorgen soll.

Nicht nur in der Fertigung setzt das Unternehmen auf Flexibilität, auch in der Vermarktung wird schnell auf neue Anforderungen reagiert. Ursprünglich wollten sich die beiden Investoren Andreas Czayka und Holger Pitsch auf Handelsmarken konzentrieren. Dann kam mit der Käferlizenz plötzlich das Markengeschäft hinzu, eine Herausforderung, der sich Czayka gerne gestellt hat. „Wer eine mittelständische Firma aufbaut ziehlt entweder auf die Masse oder die Nische, in beiden Segmenten muss man flexibel sein“, erklärt der Pizza-Chef. Die 400 bis 440 Gramm Pizzen in der aufwendigen Klappschachtel mit rotem Band werden zu einem Endverbraucherpreis von 2,49 Euro im Premiumsegment positioniert. Mit der Lizenzmarke im Portfolio haben sich dem Newcomer im Pizza-Segment einige Handelstüren durchaus schneller geöffnet. „Das Käfer-Renommee hat uns vorangebracht, da sich der Handel mit höherwertigen Produktkonzepten gegenüber dem Discount profilieren möchte“, so Czayka.

Profilierungspotential bietet HASA reichlich. Neben der Käfer-Linie setzen die Burger Pizzabäcker mit ihrer strategischen Linie „Italissimo“ auf die preissensiblere Kundschaft. Die 350 Gramm Pizza ist in zehn verschiedenen Sorten erhältlich und preislich zwischen 1,59 und 1,79 Euro angesiedelt.

Daneben bilden sich bereits zahlreiche neue Konzepte in der Pipeline der Burger-Crew. Als nächstes steht die Biozertifizierung des Unternehmens auf dem Plan. „An Bio geht jetzt kein Weg mehr vorbei“, ist sich Czayka sicher. Als weiteres Wachstumsfeld hat er das Kindersegment ausgemacht. Auf der diesjährigen Intercool wurden bereits die ersten Kinderpizzen für die Zielgruppe zwischen sechs und zwölf Jahren vorgestellt.

Die Monster-Pizza mit rückseitigem Comic-Strip auf der Verpackung soll Kids heute ansprechen. „Die Bambi-Generation ist out, man zeigt wieder Zähne“, erläutert Czayka die moderne Ansprache der Zielgruppe. Die Range könne sowohl unter der HASA-Marke wie auch als Handelsmarke laufen. wi


Warum hier investieren?

Ihr Unternehmen hat im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt in ein neues Pizzawerk investiert. Welche Standortvorteile waren entscheidend?

Czayka: Wenn man sich für einen Standort in den neuen Ländern entscheidet, sollte man sich nicht von den Fördermitteln abhängig machen, sondern sich intensiver mit der Lage beschäftigen und deren Möglichkeiten ausloten. Ein wichtiger Punkt war für uns die logistische Anbindung des Standortes. So konnte HASA von der Gemeinde in Burg ein Grundstück direkt an der A2 erwerben. Von hier aus sind wir genauso schnell in Warschau wie in Gelsenkirchen. Ein weiteres Kriterium ist die Rohstoffbasis vor Ort. Wir haben in Sachsen-Anhalt durch die guten Böden einen direkten Zugriff auf das beste Mehl. Ein anderer Pluspunkt ist das große Potenzial an gut ausgebildeten Fachkräften. Durch die große Zahl an Unternehmen aus der Ernährungsbranche in der Region kann man hier bei einem vernünftigen Lohnkosten-Verhältnis auf ein breites Feld an entsprechenden Fachkräften aber auch Maschinenbauer und Ingenieure zugreifen.

Bürokratische Hürden werden von Unternehmerseite immer wieder als Hemmschwelle für Investitionen aufgeführt. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Czayka: Wir hatten innerhalb von vier Wochen eine komplette Baugenehmigung auf dem Tisch. Durch ein zeitgleiches Treffen mit allen Entscheidungsträgern an einem langen Tisch wurde das Verfahren enorm beschleunigt. So konnten wir innerhalb von einem halben Jahr das komplette Pizza-Werk bauen. Immerhin wurden auf rund 22 000 Quadratmeter rund 12 Millionen Euro (für knapp 6000 Quadratmeter umbaute Fläche) investiert. Bei unserer Planung haben wir den Platz für eine zweite Anlage bereits berücksichtigt. Durch den zusätzlichen Kauf eines angrenzenden Areals von rund 10 000 Quadratmetern sind wir auch für die Zukunft aufgestellt.

Das neue Pizza-Werk sollte sich eigentlich auf die Herstellung von Handelsmarken konzentrieren. Wie kam es zu dem Strategiewechsel?

Czayka: Im Jahr 2005 wurde eine Studie zum Profil der Marke Käfer erstellt. Obwohl unter der Lizenzmarke seit vier Jahren keine Pizza mehr hergestellt wurde, ordneten 80 Prozent der Befragten der Marke Käfer auch dieser Warengruppe zu. Immerhin war die Pizza das erste Produkt, das vor Jahren, damals von Freiberger, als Marke im LEH lanciert wurde. Um dieser Kundenerwartung gerecht zu werden, suchte Michael Käfer einen neuen Lizenzpartner. Für die fünf Käferpizzen haben wir eine völlig neue Verpackung entwickelt, die den Premiumcharakter in der Truhe optimal vermittelt. Seit März diesen Jahres sind die Käfer-Kreationen im Markt und werden vom Handel sehr positiv aufgenommen.


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